Mitarbeiter/innen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungsinstituts sind in verschiedenen Drittmittelprojekten tätig. Auftraggeber sind Bundes- und Landesministerien sowie Behörden und Ämter, Kommunen, freie Träger, das Institut für angewandte Forschung (IFAF Berlin) und europäische Institutionen. Durchgeführt werden vielfältige Projekte, meist im Verbund mit anderen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Behörden. Untersucht werden u.a. Rechtsfragen und der Datenschutz bei polizeilichen Tätigkeiten sowie politikwissenschaftliche und polizeiwissenschaftliche Fragestellung.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Präventions- und Evaluationsforschung im Bereich des politischen und religiösen Extremismus dar. Ergänzt wird dieses Profil durch Forschungsvorhaben zum Krisen- und Katastrophenmanagement sowie zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Hinzu kommen Forschungsprojekte zu Rechtsfragen der Fahrzeugautomatisierung.

Alexander Bosch

Alexander Bosch hat Sozialwissenschaften in Osnabrück und an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Vor seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HWR Berlin hat er als Sozialarbeiter in einem sozialpädagogischen Fanprojekt, als Projektmitarbeiter bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Programm „Willkommen im Fußball“, als Fachreferent für Antirassismus und Polizei bei Amnesty International sowie in der politischen Erwachsenenbildung gearbeitet. Im FÖPS arbeitet er im Projekt „MEDIAN“ zu polizeilichen Personenkontrollen und strebt zu diesem Thema auch eine Promotion an.

Dr. Jan Fährmann

Dr. Jan Fährmann ist Jurist und Kriminologe. Seit Januar 2018 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem Projekt FindMyBike tätig. Zuvor hat er in einer Strafverteidigerkanzlei gearbeitet. Neben seiner Tätigkeit am FÖPS ist er Lehrbeauftragter für Grund- und Menschenrechte an der HWR Berlin und steht kurz vor dem Abschluss seiner juristisch/Kriminologischen Promotion an der FU Berlin zum Thema Telefonieren im Gefängnis.

Dorit Happ

Dorit Happ ist Politik- und Osteuropawissenschaftlerin. Seit 2018 ist sie im Projekt INTAA - Arbeit und Ausbildung als Integrationsfeld für Geflüchtete – Chancen, Hindernisse und Handlungsperspektiven am FÖPS tätig. Zuvor forschte sie am Leibniz Institut für Länderkunde zu sicherheitspolitischen Diskursen und Praktiken der EU in Osteuropa. Aktuell schließt sie ihre Promotion zum Thema der externen Migrations- und Asylpolitik und der Integration von Geflüchteten in Belarus und der Ukraine an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ab. Hier ist sie auch als Lehrbeauftragte am Institut für Geographie tätig.

Dirk Hofrichter

Dirk Hofrichter ist Volljurist und als Rechtsanwalt tätig. Er studierte an der Viadrina Universität in Frankfurt (Oder) und arbeitete anschließend in Rheinland-Pfalz. Nebenberuflich ist er seit 2010 als Dozent für Polizeirecht (Standardmaßnahmen und polizeilicher Zwang) an der HWR tätig. Seit Ende Februar 2019 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am FÖPS beim Projekt STRATUM (Prof. Dr. Arzt) mit. Das Projekt untersucht die rechtlichen Möglichkeiten der Detektion von Personen auf LKWs.

Steven Kleemann

Steven Kleemann hat International Human Rights and Humanitarian Law an der Europa-Universität Viadrina studiert und ist seit Januar 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt VITAF – Vertrauenswürdige IT für autonomes Fahren am FÖPS Berlin. Dort forscht er zu der Frage, inwiefern autonomes Fahren unter der neuen EU Datenschutz-Grundverordnung rechtssicher betrieben werden kann und welche Schwierigkeiten sich aus der Diskrepanz zwischen Datenschutz und technischer Datensicherheit ergeben. Die Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit liegen im Bereich des internationalen Rechts und der Grund- und Menschenrechte.

Sven Lüders

Sven Lüders studierte Soziologie, Psychologie und Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Nach einem wissenschaftshistorischen Projekt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wechselte er 2004 in die Politik und arbeitete 14 Jahre lang als Geschäftsführer der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union. In dieser Funktion war er für die Öffentlichkeitsarbeit und die rechtspolitische Vernetzung zuständig. Seit dem 1. Februar 2019 ist er Geschäftsführer des FÖPS Berlin. In dieser Funktion unterstützt er die Mitglieder bzw. Mitarbeiter*innen bei der Einwerbung und Durchführung neuer Forschungsvorhaben sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Instituts.

Viktoria Rappold

Viktoria Rappold ist Juristin und Kriminologin und seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am FÖPS Berlin im Projekt Durchblick – Detektion unterschiedlicher unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen mittels intelligenter analytischer Sensorik. Zuvor war sie als Referentin in einer Nichtregierungsorganisation tätig. Neben ihrer Tätigkeit am FÖPS ist sie Lehrbeauftragte für Grund- und Menschenrechte an der HWR Berlin und promoviert an der Universität Regensburg zu Strafverfahren nach § 340 StGB.

Simone Ruth-Schumacher

Simone Ruth-Schumacher ist Juristin. Seit 2010 arbeitet sie in verschiedenen Projekten zu öffentlich-rechtlichen Fragen der Fahrzeugautomatisierung. Gegenwärtig beschäftigt sie sich im Projekt Vorreiter mit der Gestensteuerung automatisierter Fahrzeuge. Simone Ruth-Schumacher ist außerdem Lehrbeauftragte am Fachbereich Allgemeine Verwaltung der HWR für das Fach Sozialrecht sowie Gastdozentin im Bachelorstudiengang „Gehobener Polizeivollzugsdienst“

Friederike Sommer

Friederike Sommer ist Psychologin und seit Juni 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am FÖPS Berlin im Projekt „PSNVnet - Zur Funktionsweise von Netzwerken der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) am Beispiel des Attentats auf dem Berliner Weihnachtsmarkt 2016“. Von 2010 bis 2018 war sie in verschiedenen Forschungsprojekten an der Freien Universität Berlin tätig, deren Fokus auf der Analyse und Prävention schwerer zielgerichteter Gewalttaten im Schulkontext lag. Neben ihrer Tätigkeit am FÖPS absolviert sie die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und promoviert zu sozialen Belastungsfaktoren in der Genese schwerer, zielgerichteter Gewalttaten an Schulen.