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Laufende Forschungsprojekte

Die Mitglieder des FÖPS Berlin forschen zu den verschiedensten Themenfeldern im Bereich Polizei und Sicherheitsforschung. Neben der Polizeiforschung und Datenschutz gehören unter anderem Präventions- und Evaluationsforschung,  polizeiliche Gefahrenabwehr und Krisen- und Katastrophenmanagement zum breiten Portfolio des Forschungsinstituts. Hinzu kommt das Recht der Fahrzeugautomatisierung als weiteres Themenfeld. Dabei sind Ministerien des Bundes und der Länder wie auch Stiftungen und andere Träger der Forschungsförderung Mittelgeber für die Drittmittelforschung.

AMBOS - Abwehr von unbemannten Flugobjekten für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Das Projekt „AMBOS“ widmet sich der Abwehr von „Drohnen“ durch die Polizei, etwa bei Ansammlungen und Versammlungen und damit dem Schutz von potentiell durch „Drohnen“ gefährdeten Personen und Sachen. Das FÖPS Berlin untersucht in diesem Zusammenhang alle rechtlichen Fragen der Zulässigkeit der notwendigen polizeilichen Maßnahmen. Hierfür sind einerseits die betroffenen Grundrechte und auf der anderen Seite die polizeilichen Handlungsbefugnisse zu untersuchen. Daneben koordiniert das FÖPS Berlin auch die ethische Betrachtung der notwendigen Maßnahmen, die unter Umständen eine Vielzahl Unbeteiligter betreffen können. Das Vorhaben wird vom BMBF gefördert. Projektleiter am FÖPS Berlin ist Prof. Dr. Clemens Arzt. Projektlaufzeit: 1. Februar 2017 bis 31. Januar 2019.

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Durchblick - Detektion unterschiedlicher unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen mittels intelligenter analytischer Sensorik

Insbesondere nach Attentaten und Terrorwarnungen der letzten Jahre hat sich das Gefühl einer möglichen Bedrohung durch improvisierte bzw. unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV) verstärkt ins Bewusstsein der Bevölkerung gedrängt. Es ist die Aufgabe der Entschärferdienste der Länder und des Bundes, solche USBV-verdächtigen Gegenstände zu untersuchen und ggf. zu entschärfen. Ziel des Projektkonsortiums ist eine optimale technologische Unterstützung der Sicherheitskräfte zur schnellen und zuverlässigen Analyse verdächtiger Objekte. Gegenstand des am FÖPS durchgeführten Teilvorhabens ist eine umfassende rechtliche Analyse der im Projekt Durchblick untersuchten Techniken. Das Vorhaben wird vom BMBF gefördert. Projektleiter am FÖPS Berlin ist Prof. Dr. Clemens Arzt. Projektlaufzeit: 1. Mai 2017 bis 31. April 2019. mehr

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EMRAH - Entwicklung von Materialien zur Reduktion feindseliger Attributionen bei Heranwachsenden

Das Ziel des Projekts EMRAH besteht darin, Bildmaterial zu entwickeln, welches geeignet ist, feindselige Attributionen bei Kindern und Jugendlichen (Klasse 5 bis Klasse 10) zu reduzieren und auf diese Weise der Entstehung einer reaktiv-aggressiven Verhaltensdisposition entgegenzuwirken. Geplant ist eine Erstellung und Evaluation von insgesamt sechs Bilderserien mit jeweils drei bis vier Bildern pro dargestellter Situation. Hiervon sollen als Ergebnis der Evaluation mindestens vier Bilderserien für den Einsatz in der Praxis ausgewählt werden. Das Vorhaben wird von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt gefördert. Projektleiterin am FÖPS Berlin ist Prof. Dr. Janine Neuhaus. Projektlaufzeit: 15. Juni 2017 bis 31. Dezember 2017.

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Entwicklung eines Konzepts zur Vernehmungsfortbildung in der Berliner Polizei

Ziel des Forschungsvorhabens ist, in Kooperation mit Kriminalisten und einem Vernehmungstrainer sowie in Kooperation mit der Landespolizeischule und von PolizeibeamtInnen ein Konzept zu entwickeln, um im "Lernfeld Vernehmung" berufsbegleitend die PolizeibeamtInnen der Berliner Polizei zu qualifizieren. Im Rahmen des Forschungsprojekts soll auch ein Fortbildungsseminars zum Thema "Erfolg in schwierigen Vernehmungen" entworfen werden, das in dem Gemeinsamen Fortbildungskatalog (GFBK) der an der Sicherheitskooperation beteiligten Länder Berlin und Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angeboten werden soll. Projektleiterin am FÖPS Berlin ist Prof. Dr. Birgitta Sticher.

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FindMyBike – Rechtliche und technische Konzepte für die Übertragung von zeitbasierten Geodaten zur Aufklärung von Fahrraddiebstählen

Das Ziel des Projekts FindMyBike besteht darin, in einem interdisziplinären rechtlich-verwaltungswissenschaftlichen und informationstechnischen Ansatz in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gudrun Görlitz von der Beuth Hochschule, dem in Berlin ansässigen Startup-Unternehmen Noa Technologies GmbH und dem Landeskriminalamt Berlin Lösungen zu entwickeln, um das Auffinden gestohlener Fahrräder mit Hilfe von GPS-Ortung zu erleichtern. Das Projekt entwickelt dabei Standards für eine webbasierte Softwarelösung, in die Geschädigte die Daten gestohlener Fahrräder übertragen können, wobei die rechtlichen und verwaltungswissenschaftlichen Aspekte des Schutzes personenbezogener Daten und der Nutzung von Daten durch die Polizei umfänglich berücksichtigt werden. Das Vorhaben wird vom Institut für Angewandte Forschung Berlin (IFAF) gefördert. Projektleiter am FÖPS Berlin ist Prof. Dr. Harmut Aden. Projektlaufzeit: 1. April 2017 bis 31.März 2019. mehr

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LeGeHAF – Vorreiter: Biologisch inspirierte Lenkgesten zum Teil- und Hochautomatisierten Fahren für Alle

Ziel des Projekts ist, die aktuelle technische Entwicklung hin zum teil- und hochautomatisierten Fahren so aufzugreifen und ergonomisch zu ergänzen, dass diese für für Menschen mit einem Handicap ebenso wir für „DurchschnittsfahrerInnen aber auch für ältere Menschen in vergleichbarer Form nutzbar ist. Im vom FÖPS Berlin betreuten Teilprojekt werdenumfassend die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung von Lenkgesten untersucht, Voraussetzungen und mögliche Hemmnisse herausgearbeitet und Lösungsvorschläge für eine rechtlich einwandfreie Umsetzung der Projektziele erarbeitet. Das Vorhaben wird vom BMBF gefördert. Projektleiter am FÖPS Berlin ist Prof. Dr. Clemens Arzt. Projektlaufzeit: 1. Januar 2017 bis 31. Januar 2019.

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Nachwuchsrekrutierung für die Polizei

Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht darin, ein Verfahren für polizeiliche Personalauswahl zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren. Dazu werden die bestehenden polizeilichen Anforderungsprofile dahingehend ausgewertet, welche Verfahren eine Personalauswahl für die Polizei mit optimaler inkrementeller Validität ermöglichen. Projektleiter am FÖPS Berlin ist Prof. Dr. Wim Nettelnstroth.

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Wissenschaftliche Begleitung des Berliner Landesprogramms Radikalisierungsprävention

Die bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport angesiedelte Landeskommission „Berlin gegen Gewalt“ setzt die vom Berliner Senat beschlossenen Präventionsprogramme gegen islamistische bzw. salafistische Strömungen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen um. In diesem Rahmen erfolgt auch eine wissenschaftliche Begleitung dieser Programme. Deren Ziel ist, die Entwicklung islamistischer Milieus in Berlin zu untersuchen, vor diesem Hintergrund die Zielrichtung und die Ansätze der Präventionsprogramme kritisch zu reflektieren und in Zusammenarbeit mit ihren Trägern Hinweise für deren Weiterentwicklung zu erarbeiten. Das Vorhaben wird von der Senatsverwaltung für Inneres Berlin gefördert. Projektleiter am FÖPS Berlin ist Prof. Dr. Hans-Gerd Jaschke. Projektlaufzeit: 1. Oktober 2016 bis 31. Dezember 2017.

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